Saskia Geisler, M.A.
Doktorandin
Email: saskia.geisler@rub.de

Kurzvita:

seit November 2016 Wissenschaftliche Online-Tutorin, Lehrgebiet für Geschichte der europäischen Moderne, Fernuniversität Hagen

Sommersemester 2015
Ruhr-Universität Bochum, Doktorandin im Fach Geschichte
Thema: „Finnische Bauprojekte in der Sowjetunion. Politik, Wirtschaft, Arbeitsalltag. 1972-1990“

2010-2013    Ruhr-Universität Bochum
Master of Arts
Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaften
und Geschichte

2010/2011 Erasmus-Semester University of Turku, Finland

2007 – 2009/10    Ruhr-Universität Bochum
Bachelor of Arts
Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaften
und Geschichte

2013-2015 Trainee Unternehmenskommunikation bei der GLS Bank
2013 nach Hospitation und SHK-Stelle Redakteurin in der Redaktion Dokumentationen des ZDF in Mainz
2012 Praktikum Deutsches Historisches Institut, Moskau
2011-2012 Studentische Hilfskraft am Lehrstuhl für Osteuropäische Geschichte der Ruhr-Universität Bochum
2011 Praktikum am Center for Interdisciplinary Memory Research am KWI in Essen
2009-2010 Tutorin am Lehrstuhl für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaften der Ruhr-Universität Bochum
2008 Praktikum und anschließende SHK-Stelle am Montanhistorischen Dokumentationszentrum des Deutschen Bergbau Museums Bochum (Archiv und Bibliothek)
2008 e-Tutorin für den Grundkurs der Komparatistik

Dissertationsprojekt: 

„Finnische Bauprojekte in der Sowjetunion. Politik, Wirtschaft, Arbeitsalltag. 1972-1990“
Das Dissertationsprojekten setzt sich auf unterschiedlichen Ebenen mit Interaktionsmöglichkeiten über den sogenannten „Eisernen Vorhang“ hinweg auseinander. Als Beispielfall werden Bauprojekte herangezogen, die von finnischen Arbeitskräften in der Sowjetunion errichtet wurden. Ein besonderes Augenmerk wird dabei auf die finnischen Bauarbeiter und ihr Erleben des real existierenden Sozialismus gelegt.
Die Arbeit trägt so zu den New Cold War Studies bei, die stärker auf Transfer und Interaktion schauen, und beleuchtet zudem eine Zeitspanne, die von starken makrohistorischen Umbrüchen wie etwa der Unterzeichnung der Schlussakte von Helsinki geprägt war.

Publikationen:

Buchbesprechung. Marjaliisa Hentilä/Seppo Hentilä: 1918. Das deutsche Finnland. Die Rolle der Deutschen im finnischen Bürgerkrieg, Scoventa Verlagsgesellschaft, Bad Vilbel 2018, 430 S., in: Arbeit. Bewegung. Geschichte 2 (2019), S. 154-156.

Rezension zu: Reichherzer, Frank; Droit, Emmanuel; Hansen, Jan (Hrsg.): Den Kalten Krieg vermessen. Über Reichweite und Alternativen einer binären Ordnungsvorstellung. Berlin  2018 , in: H-Soz-Kult, 07.09.2018, <www.hsozkult.de/publicationreview/id/rezbuecher-28488>.

Rezension zu: Tuomas Tepora, Tuomas; Aapo Roselius (Hrsg.): The Finnish Civil War 1918. History, Memory, Legacy. Leiden  2014 , in: H-Soz-Kult, 03.05.2018, <www.hsozkult.de/publicationreview/id/rezbuecher-28875>.

Rezension zu: Villaume, Poul; Ekengren, Ann-Marie; Mariager, Rasmus (Hrsg.): Northern Europe in the Cold War, 1965–1990. East-West Interactions of Trade, Culture and Security. Helsinki  2016 , in: H-Soz-Kult, 09.10.2017, <www.hsozkult.de/publicationreview/id/rezbuecher-27739>.